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Orgel

Unsere Orgel, auf die wir sehr stolz sind, wurde nicht für unsere Kirche gebaut.

Von 1745 bis 1836 stand sie auf der Südempore der Klosterkirche in Amorbach/Odenwald. Gebaut wurde sie vom Orgelbauer Barthel Brünner aus Würzburg.

Als in Amorbach eine neue Orgel angeschafft wurde, wurde unsere Orgel am 27. März  1839 für 1400 Gulden nach Erfelden verkauft. Der Transport mit 7 Pferdefuhrwerken und der Aufbau in Erfelden verschlangen noch einmal etwa 600 Gulden. Am 14. Juli 1839 wurde die Orgel in Erfelden feierlich eingeweiht und an diesem Tag von dem Darmstädter Hoforganisten Joh. Christoph Rink gespielt.

1918 mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. 1922 wurden diese durch die Orgelbaufirma Förster und Nikolaus in Lich wieder eingebaut. Seit 1970 wird unsere Orgel durch die Berliner Orgelbaufirma Karl Schuke betreut.

2007 ist unsere Orgel demnach 262 Jahre alt und begleitet nun seit 168 Jahren die Gemeinde in Erfelden bei den Gottesdiensten.

Unsere Orgel ist mit 415,8 Hz einen halben Ton tiefer gestimmt als Normal.

Sie hat zwei Manuale (Hauptwerk und Positiv) und Pedal und besitzt insgesamt 20 Register. Die Gesamtzahl der Pfeifen beträgt etwa 1350, von denen im Prospekt 73 sichtbar sind.

Dass dieses Kunstwerk und ohne Zweifel Schmückstück unserer Kirche es verdient, regelmäßig gespielt zu werden, versteht sich somit fast von selbst.

Unsere sehr engagierten nebenamtlichen Organisten/innen begleiten auf ihr mit viel Liebe unseren gottesdienstlichen Gesang.

Darüber hinaus versuchen wir, mindestens vier Orgelkonzerte pro Jahr zu organisieren. So hatten wir schon oft Gelegenheit, auch ausländische Organisten, teils mit Weltruf, an unserer Orgel zu hören. Nach anfangs eher entmutigenden Besucherzahlen können wir jetzt eine langsame, aber kontinuierliche Steigerung der Besucherzahl feststellen. Prinzipiell versuchen wir, Konzerte über Spenden zu finanzieren, d. h. über eine Kollekte, die wir am Ende zugunsten des ausführenden Künstlers erbitten.